Wer gilt als Berufseinsteiger? Die Berufseinsteiger-Definition

Alles zur Berufseinsteiger-Definition | Definitionen, Tipps und Infos
Mit deinem Abschluss in der Hand bist du nun bereit, dich voller Elan auf die Arbeitswelt zu stürzen. Die Definition von Berufseinsteiger spielt dabei für dich eine wichtige Rolle, denn genau das bist du in diesem Moment: ein Berufseinsteiger. Welche Möglichkeiten hinsichtlich des Berufseinstiegs stehen dir offen? Wie genau dein Übergang von Schule oder Uni in den Beruf aussieht, was auf dich zukommt und was man auf der anderen Seite von dir als Berufseinsteiger erwartet, kannst du hier bei uns nachlesen.

Was versteht man unter einem Berufseinsteiger?

Die Definition von Berufseinsteiger ist eigentlich ganz simpel: Unter einem Berufseinsteiger versteht man zumeist eine Person, die erst vor kurzem die Schule, Ausbildung, Weiterbildung, Umschulung oder Universität absolviert und nun einen frischen Arbeitsvertrag in einem Unternehmen geschlossen hat. So hat ein Berufseinsteiger laut Definition also bisher nur wenig Erfahrung in dem jeweiligen Beruf. Natürlich giltst du auch als Berufseinsteiger, wenn du schon einige Jahre beruflich tätig warst und dich nun für eine andere berufliche Richtung entscheidest. Da du in deinem neuen Beruf quasi wieder von Null beginnst und dir dafür neues Wissen aneignen musst, greift auch hier die Definition von Berufseinsteiger. 

Was ein Berufseinsteiger nicht ist

Aus der Definition von Berufseinsteiger heraus könnte man schließen, dass du für deinen neuen Job keine tiefgründigen Kenntnisse mitbringen musst, denn immerhin bist du ja ein Frischling auf dem Gebiet. Das ist allerdings nur teils richtig. Natürlich brauchst du ein Grundverständnis von deinem Beruf und von dir wird verlangt, dass du deine Aufgaben kennst. Daher ist es auch immer noch ratsam, zuvor Praktika in der Branche zu absolvieren – die Definition von Berufseinsteiger meint nämlich Personen, die zuvor noch keinen Arbeitsvertrag in der Branche hatten. Erfahrung darfst du also ruhig schon mitbringen. Doch keine Angst, hilflos ins kalte Wasser geschmissen wirst du auch nicht! Als Berufseinsteiger wirst du in deinen Job eingearbeitet, zumeist ist in den Arbeitsverträgen auch eine sechs Monate umfassende Probezeit festgehalten. So führen viele Unternehmen auch regelmäßige Tests und Übungen durch, um das Potential ihres Nachwuchses festhalten zu können und es gleichzeitig zu schulen.     

Die verschiedenen Optionen beim Berufseinstieg

Um in einem Beruf Fuß zu fassen, hast du mehrere Möglichkeiten. Zum einen kannst du als Direkteinsteiger deine Karriere anpacken. Hierbei kommen dir gleich vom ersten Tag an Aufgaben und Verantwortung zu. Als neuer fester Teil des Teams bringst du dein Wissen und deine Fähigkeiten mit in das Unternehmen ein. Zum anderen hast du als Berufseinsteiger auch die Wahl, als Trainee deine neue Tätigkeit anzutreten. Hierbei wirst du in ein Unternehmen genauestens eingearbeitet, durchläufst alle wichtigen Abteilungen und erhältst mit professioneller Hilfe an deiner Seite einen umfassenden Rundumblick, um spätere Führungspositionen übernehmen zu können. Oftmals haben Trainees im Gegensatz zu Direkteinsteigern mit kleinen Abstrichen hinsichtlich des Gehalts zu kämpfen, doch oft genug gleichen Aus- und Weiterbildungen und sonstige Vergütungen wie Firmenlaptop oder Handy dieses Defizit wieder aus. Auch über eine vorherige Praktikumsstelle oder als Quereinsteiger kannst du in deiner favorisierten Branche tätig werden. Überlege also für dich selbst, welche Art des Einstieges am besten zu dir passt.